Wir leisten und verantworten

Wir leisten und verantworten oder wie echte Teams entstehen

 

„Wir vereinbaren, wo vorne ist und alle gehen dorthin!“ Diese Aussage stammt von einem Unternehmer, dessen Philosophie es ist, echte Teams in seinem Unternehmen zu haben. Aber wie kommen Unternehmen überhaupt zu echten Teams?

Leistungsgemeinschaft

Der Begriff „Leistung“ wird in Unternehmen inflationär verwendet. Er wird verwechselt mit Überstunden, Ausbrennen und permanentem Druck. Doch Leistung, so möchte ich es definieren, ist das, was entsteht, wenn Menschen sich freiwillig einem Ziel verschreiben. Wenn sie sich nicht fragen: „Was bekomme ich dafür?“ sondern „Wofür bin ich da?“

In der Praxis heißt das: Teams sind keine Abteilungen. Sie sind auch keine Ersatzfamilien, wie viele das gerne sehen. Sie sind einfach „nur“ Leistungsgemeinschaften. Sie entscheiden gemeinsam, wozu sie sich bekennen. Und sie tun das im Fokus eines Marktes, eines Kunden und eines Problems, was gelöst werden will.

Deshalb beginnt Teamarbeit mit einer Überschrift: „Wir leisten und verantworten.“

Dieser Satz ist keine Behauptung, sondern eine Selbstverpflichtung von jedem einzelnen Teammitglied. Diese Überschrift entfaltet sich in Form von Leistungsversprechen. Und zwar nicht von oben diktiert, sondern gemeinsam im Team entwickelt und mit einem klaren Bezug zum Kunden.

Leistung braucht Freiheit und ein gemeinsames Versprechen

Diese Leistungsversprechen sind mehr als bloße Service-Versprechen. Sie sind Ausdruck eines Selbstverständnisses: Wir sind nicht da, um Aufgaben zu erfüllen, sondern wir sind da, um Wirkung zu erzielen: Für den Kunden, für den Markt und für ein Ergebnis, das zählt.

Doch das gelingt nur, wenn Teams sich ihrer Verantwortung freiwillig stellen. Wenn sie aufhören, sich hinter Prozessen, Zuständigkeiten oder Chefs zu verstecken und stattdessen beginnen, sich selbst beim Wort zu nehmen, nicht aus Pflicht, sondern aus Überzeugung.

Wer sich gemeinsam auf Leistung verpflichtet, der braucht keine Kontrolle. Es braucht Vertrauen und den Mut, sich sichtbar zu machen, mit einem klaren: „Dafür stehen wir! Dafür treten wir ein!“

Denn: Wo Teamgeist lebt, profitiert der Kunde.

 

So sieht es in der Praxis aus: Leistungsversprechen, konkret und verbindlich

Die folgenden Leistungsversprechen von verschiedenen Teams stammen aus der Praxis. Ich möchte das gerne an folgenden Beispielen verdeutlichen:

„Unser Team betreut bestehende Kunden sowohl persönlich als auch online und reagiert auf jede Anfrage innerhalb von 15 Minuten, 7 Tage in der Woche.“

„Wir begegnen Reklamationen positiv und sehen diese als Chance, verärgerte Kunden mit einer schnellen Problemlösung innerhalb von 1 Stunde zu zufriedenen Kunden zu machen.“

„Wir liefern ab Bestelleingang innerhalb von 9 Tagen, unabhängig der internen Auftragslage.“

„Wir betreuen gemeinsam alle unsere Kunden gleichermaßen professionell und intensiv, unabhängig von internen Ausfällen wie Krankenstand, Urlaub oder Kündigungen.“

„Wir bieten unseren Kunden zusätzlich zu einer Lieferung innerhalb von 2 Tagen eine persönliche wöchentliche Betreuung.“

„Wir sind uns bewusst, daß die ausschließliche Kundenorientierung nicht zu Fortschritt und Innovation führt. Daher investieren wir 8 Stunden in der Woche in Ideen-Generierung.“

„Wir liefern auf Wunsch jeden Auftrag in der Sprache des Kunden: sei es in Angebot, Rechnung oder technischer Dokumentation und das innerhalb von 3 Werktagen.“

„Wir ermöglichen jedem Kunden eine Live-Einsicht in den Bearbeitungsstatus seines Auftrags, jederzeit und in Echtzeit.“

„Wir analysieren proaktiv branchenspezifische Entwicklungen und informieren unsere Kunden mindestens einmal im Quartal über relevante Innovationen und Empfehlungen.“

Additional Blog Posts

Ansicht
Mensch und Person

Mensch und Person sind nicht das gleiche!

Hast Du es auch schon erlebt? Deine Kollegin, die im Büro stets kühl und professionell auftritt, entpuppt sich privat als herzliche Gastgeberin. Oder der Manager, der bei Präsentationen vor Selbstbewusstsein strotzt, zeigt in der Freizeit überraschend wenig Führungsdrang. Der Grund? Mensch und Person sind nicht das Gleiche.
Ansicht
Gleiche Gehälter sind selten gerecht

Gleiche Gehälter sind selten gerecht

Trotzdem begegnet mir immer wieder dieser reflexartige Ruf: „Gleiche Gehälter für alle!“ Manche fordern es laut, andere wünschen es sich still. Aber was bedeutet das konkret? Gleichheit im Sinne von: „Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit“? Klingt logisch, ist aber alles andere als trivial. Denn: Was ist „gleich“? Was ist „gerecht“?

Unternehmen, die sich für uns entschieden haben:

Roromedia Referenzlogo Beko-corporate.svg
Roromedia Referenzlogo BIBUS.svg
Roromedia Referenzlogo enery-logo.svg
Roromedia Referenzlogo logo-icon.svg
Roromedia Referenzlogo planundcologo_website.png
Roromedia Referenzlogo preval-logo.svg
Roromedia Referenzlogo Thyssenkrupp.png
Roromedia Referenzlogo Siemens.png
Roromedia Referenzlogo Popp&Kretschmer.png
Roromedia Referenzlogo holzkern_logo_2023_400x80.png
Roromedia Referenzlogo FH Wien.png
Roromedia Referenzlogo jarltech.png
Roromedia Referenzlogo NBG.png
Roromedia Referenzlogo WIFI.png
Roromedia Referenzlogo Pfisterer_Logo.svg
Roromedia Referenzlogo vervievas.png
Roromedia Referenzlogo WU.png
Roromedia Referenzlogo zlö.png
Roromedia Referenzlogo Lidl.svg
Roromedia Referenzlogo ait-logo-footer_neu.png
Roromedia Referenzlogo logo-vtu.jpg